Volksmärchen

Hecht mit Meerrettich

Es lebte einmal ein Gutsherr. Er fuhr in die Stadt, setzte sich zum Kartenspielen und verlor alles: die Kutsche, die Pferde. Er blieb ohne einen Groschen. Und so gingen er und der Lakai nach Hause. Sie gingen den Weg entlang.

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Hecht mit Meerrettich

Es lebte einmal ein Gutsherr. Er fuhr in die Stadt, setzte sich zum Kartenspielen und verlor alles: die Kutsche, die Pferde. Er blieb ohne einen Groschen. Und so gingen er und der Lakai nach Hause. Sie gingen den Weg entlang. Sie gingen und gingen, doch es war noch weit. Sie wurden hungrig, doch es gab nichts zu essen! „Komm“, sagte der Lakai, „lass uns an dem Fluss ausruhen.“ Sie setzten sich ans Ufer, und im Fluss platschte ein Hecht. Der Gutsherr sagte: „Ach, wenn dieser Hecht doch mit Meerrettich wäre!“ Und der Lakai: „Ach, wenn dieses Wasser doch mit Brot wäre!“ „Ja, das wäre nicht schlecht...“